Jugendparlament Herxheim-Hayna

Bald Volleyball statt Basketball? (Bericht über die 4. Sitzung)

Eine neue Aufmachung für die Skateranlage auf dem Basketballplatz nahe dem Pamina-Schulzentrum wünscht sich das Jugendparlament Herxheim-Hayna. Künftig soll es dort entweder eine Kombilösung BMX- mit Skateranlage geben oder die Umwandlung in einen Beach-Volleyballplatz.

Mit Jugendlichen in Kandel, wo es eine solche Kombination gibt, sei man im Gespräch, informierte Jupa-Vorsitzender Fabian Kuntz in der proppenvollen Sitzung am Dienstag. Auch Angebote seien schon eingeholt worden. Die angedachte Kombi-Lösung wurde erwogen, weil die ursprünglich gewünschte eigene BMX-Anlage am Klingbach-Bruchweg zu teuer gekommen wäre (wir berichteten). Denkbar ist für die Jupa-Mitglieder auch die Umwandlung des Basketballplatzes in einen großen Beach-Volleyball-Platz, der obendrein mehr Mädchen anziehen könnte, wie Jugendpflegerin Annelene Müller-Stripecke hervorhob. Fachkundige Beiträge zum Thema steuerten die Mitglieder und Skateboard-Freaks Yael Ohmer und Lukas Herrmann bei sowie Gast und Initiator der Herxheimer Skate-Contests, Jean-Louis Gilles. Aktuelle Summen für die beiden Alternativ-Vorhaben wurden noch nicht öffentlich genannt, die Anträge für die Umstrukturierung gehen dieser Tage bei der Gemeinde ein.

Beim Thema öffentliche Verkehrsmittel überwog in der Runde die Neigung zum Ruftaxi. Besprochen werden muss das allerdings noch genauer mit Bürgermeister Franz-Ludwig Trauth. Dann sei man informativ auch gut gerüstet, so Kuntz, um die Einladung von Landrätin Theresia Riedmaier anzunehmen. Die Kreischefin heißt im Februar die Jupa-Vertreter zum Austausch in Sachen ÖPNV willkommen. Diskussionspunkt war die von der Gemeinde vorgesehene Altersgrenzenerhöhung von 18 auf 25 Jahre für die Buchung der Grillhütte, bedingt durch randalierende Jugendliche. Da es den Trick gebe, dass Ältere oder gar Eltern „mitbuchen“, sei das keine Garantie, lenkten die meisten Jupa-Mitglieder ein. Das nächste Mondscheinschwimmen soll am Freitag, 2. Juli (letzter Schultag vor den Ferien), stattfinden. Vorbesprochen wurden Eintrittsgeld, Dauer der Veranstaltung und Bandauswahl. Tabu wird auch diesmal wieder Alkohol sein, denn besonders bei dieser nassen Fete bestehe echte, oft unterschätzte Gefahr, verdeutlichte die Jugendpflegerin. Sie erinnerte in dem Zusammenhang an die Kampagne „Wer säuft, der ersäuft“.

Als effektiv und bereichernd bilanzierten Fabian Kuntz, Lisa Stephan und Juliana Lüer das landesweite Treffen der Jugendvertretungen in Mainz im November, zu dem sie von Bürgermeister Trauth begleitet wurden. Aufschlussreich sei vor allem das Projekt „The World Cafe“ gewesen, mit wechselnden Diskussionspartnern zum Thema „Jugendvertretungen und Kommunalpolitik: Ein gelungener Cocktail?!“ Beim Vorstellen der Gruppen wurde das Jupa-Trio als Repräsentant eines, im Vergleich mit anderen, bereits erfahrenes und erfolgreiches Jugendgremium bestätigt - der „oberen Spitze zugehörend“. Trauth ermunterte bei dem Treffen „weiterhin unparteiisch zu arbeiten“. Bei dem landesweiten Folgetreffen am 16. Januar in Morbach will das Jupa wieder mit von der Partie sein. Mehr über die Veranstaltung in Mainz ist auf der neu gestalteten Homepage www.jupa-herxheim.de zu finden.

(Artikel von Maria Hirsch, Rheinpfalz)

 
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